Kekse

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10 Grundsätze

... für eine prima Zusammenarbeit

1. 10 Ziele für den Verkehrswandel

Wir teilen die eigenen 10 Ziele. Damit wollen wir bessere und mehr Angebote für Fuß- Rad- und öffentlichen Verkehr und weniger individuellen PKW-Verkehr erreichen. Unser Ziel ist mehr Lebensqualität durch den Umbau der autogerechten Stadt

2. Mut machen

Wir wollen Mut machen für Veränderungen. Dazu recherchieren wir Beispiele, übertragen Konzepte auf Oldenburg und formulieren Visionen. Für unsere Ziele suchen wir Unterstützer*innen. Wir sammeln Wissen und organisieren Angebote. Wir suchen nicht nach Fehlern in der Vergangenheit, der Blick geht nach vorne.

3. Die Zielgruppe im Blick

Veränderung braucht politische Entscheidungen. Unsere Hauptzielgruppe ist damit die Politik. Daneben wollen wir der alle unterstützen, die selbst Einfluss auf Veränderung haben: Stadtverwaltung, Wirtschaft, gesellschaftliche Gruppen und die Stadtgesellschaft.

4. Überparteilich

Wir verschreiben uns keiner Partei, Organisation oder Glaubensrichtung. Aber wir arbeiten mit denen zusammen, die unsere Ziele glaubhaft teilen und vertreten.

5. Freund und Feind

Menschen- und demokratiefeindliche Parteien und Organisationen sind keine Partner*innen für uns. Unser Umgang damit: Entweder ignorieren, oder wenn wir den Eindruck haben, dass es sich lohnt, sachlich gegen an. In keinem Fall bieten wir ihnen eine Bühne.

6. Plattform für neues

Wir sind nicht allein. Wir unterstützen alle anderen, die sich für den Verkehrswandel in Oldenburg einsetzen. Welches Logo drauf steht, ist am Ende egal.

7. Kein Protest

Wir wollen möglichst viele erreichen, dafür hilft uns der sachliche Grundton und die gepflegte Diskussion. Protest ist wichtig, aber den machen (schon) andere.

8. Struktur

Wir haben keine Rechtsform, sind kein eingetragener Verein. Die Mitarbeit erfordert Eigeninitiative und Selbstständigkeit. Die Arbeit in der Gruppe motiviert. Es gibt einen festen Kreis an Sprecher*innen, die Verkehrswandel nach außen vertreten. Aktive formen nach Interesse Kleingruppen zu einzelnen Themen und Aktionen. Jeden 10. eines Monats findet ein offenes Plenum statt. Erstis werden wenn möglich vorab über die Initiative informiert, dann wiederholt es sich für die alten Hasen nicht immer wieder.

9. Kein Stress

Wir machen das alle ehrenamtlich. Jede*r hat so seine Motivation: Spaß, Lernen, Zukunft gestalten, etc.. In diesem Sinne: Was geht, geht, was nicht geht, geht nicht.

10. Lieb sein

Ganz selbstverständlich: Respekt und Rücksicht untereinander. Wenn etwas stört, soll das benannt werden. Sachliche Kritik untereinander ist erlaubt, Selbstreflexion erwünscht

Mut! ...unser Ansatz

1967 bewies die Stadt Oldenburg großen Mut: Die erste flächendeckende Fußgängerzone in Deutschland wurde eingerichtet. Damals visionär, heute nicht mehr wegzudenken. Wir sind der Überzeugung, dass die Stadt nach etwas mehr als 50 Jahren reif ist, für den nächsten größeren Wurf. Denn die Oldenburger Politik und Verkehrsplanung verfolgt die Prämisse, keinen Verkehrsträger zu bevorteilen. Warum genau nicht? Weil der (Auto-)Verkehr fließen muss. Schlechte Luft, Lärm und Gesundheitsgefahr ist der Preis, den wir alle in Kauf nehmen müssen.

Fahrradzonen? Zebrastreifen für Autos? Fahrradhochstraßen? Seilbahnen? Den E-Hackenporsche entwickeln? Visionen sind nötig. Punktuelle Maßnahmen werden gesucht: Die Cäcilenstraße für den PKW-Verkehr sperren? Die Straße „Damm“ zur Fahrradstraße umwidmen (vielleicht zunächst versuchsweise während des Neubaus der Cäcilienbrücke)? Überdachung für Fuß- und Radverkehr an Wartebereichen (Bahnübergänge)? Jetzt ist Kreativität gefragt! Wir wollen sammeln und skizzieren und dokumentieren und verbreiten.

Wir wollen Politik und Planung mit neuen Ideen inspirieren und antreiben. Dazu bieten wir konkrete Ideen und vermeintlich utopische Visionen. In Bildern, Skizzen, Plänen. Die gängigen Bürger*innen-Beteiligungsformate sind zu klein gedacht. Es geht um Straßenzüge, maximal um ein (meist kleines) Quartier. Wer wagt den Blick auf die gesamte Stadt?

Wir organisieren keinen Protest. Wir wollen reformistisch arbeiten, statt revolutionär. Die Diskussion theoretischer Konzepte allein bringt uns dabei zu wenig weiter. Podiumsdiskussionen zum Thema können anregend sein, aber was bleibt außer einer temporäre Aufregung? Hat noch niemand die viel zitierten guten Beispiele mal planerisch auf Oldenburg übertragen? Hier ist der Raum dafür. Politische Mehrheiten lassen sich organisieren, sei Teil unserer Mehrheit!

Etliche Oldenburger Vereine und Gruppen sind zu Verkehrsthemen aktiv. Wir vernetzten uns mit ihnen und wollen deren Arbeit sinnvoll ergänzen.