Kekse

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Nijmegen

das bekommen Radfahrende an der Rhein (Waal)- Brücke in Nijmegen (176.508 Einwohner – 212 km von OL entfernt) angeboten: Einen breiten, vielbefahrenen Radweg neben der Bahn. Eine Anregung für die Hunte – Eisenbahnbrücke?

Foto: Ingo Heymer

Der Snelbinder in Nijmegen

Ein Erfahrungsbericht von Birgit Heymer

Im letzten Jahr radelten mein Mann und ich durch die Niederlande, genau genommen drum herum. Wie wir alle inzwischen von vielen schwärmenden Radfahrer*innen wissen, sind die Radwege in unserem kleinen Nachbarland ein Traum, was ich nur bestätigen kann. Einen kurzen Eindruck möchte ich zum Foto auf der Brücke über den Waal geben:

Wir kamen aus südlicher Richtung und wollten über Nijmegen weiter nach Arnheim. Bereits vor Nijmegen führte der Radweg, den wir uns nur mit ein paar Spaziergänger*innen und Jogger*innen teilten, durch einen mit sanften Hügeln durchsetzten Wald, an dessen Ende uns Schilder den Weg weiter Richtung Stadt wiesen. Dieser führte am Stadtgetümmel vorbei und trotzdem mitten durch die Stadt. Wir fuhren an architektonisch ungewöhnlichen, futuristisch anmutenden Universitätsgebäuden vorbei, weiter durch die Stadt. Nicht einen Moment fühlten wir uns unsicher wegen des Verkehrs, nicht einen Moment zögerten wir, weil wir den Weg nicht fanden. Selten mussten wir vor roten Ampeln warten, weil diese für Radfahrer*innen zuerst grün anzeigten.

Kurz vor dem Fluss dann aber der absolute Hammer: Eine leicht rechts geschwungene, bergauf führende Brücke nur für Radfahrer*innen und Fußgänger, die jedoch ihren eigenen, getrennten Bereich hatten. Auf dem Foto ist die Trennung gut zu erkennen. Oben angekommen die Fortsetzung der Brücke über den Waal. Eine gefühlt kilometerlange Brücke nur für uns! Wir staunten wieder einmal, wie es auch gehen kann.
Wie gesagt, dass ist nur ein Ausschnitt aus einer wunderbaren Radreise, welche ihr Ende in Meppen fand, wo wir wieder in den Zug nach Oldenburg stiegen.

Erwähnen möchte ich noch, dass wir kurz nach der holländischen Grenze wieder in Deutschland angekommen über unebene, gepflasterte, löchrige Straßen oder Wege fuhren, die wir in der Regel mit Autos teilten und da wir anderes gewohnt waren, in Meppen auf dem Weg zum Bahnhof beide das Gefühl hatten, Fahrrad fahren in Deutschland ist echt gefährlich und man muss verdammt aufpassen. Das hatten wir gerade anders erlebt!

Weitere Details zu Nijmegen...

noch nicht ausgearbeitet, s. hier: Radverkehr in Nijmegen – eine Dokumentation